Donnerstag, 15. April 2010

kann die kunst noch subversiv sein? was ist das wahre subversive in einem kapitalistischen system, das alle subversiven bewegungen assimiliert, um sie zu verkaufen? bleibt bloß das unglück als wahre subversion in seiner bedingungslosen existenz, einzig nicht korrumpierbare kunst? dass auch das nicht stimmt, zeigen mindestens christoph schlingensief und hannah wilke.
wodurch wird kunst korrumpierbar? durch die/den schaffendeN oder das auge, was sie sieht?
kann die liebe kunst sein? was macht die liebe mit so einem satz? was macht der satz mit der liebe?
ist die unschuld einzig revolution, und ist sie es weiterhin, schreibe ich dies? heißt leben sich verraten?
warum tut die unschuld so unschuldig, und tut sie dies wirklich, oder tun es bloß alle anderen?